Kinder- und Jugendheim
Heilpädagogische Tagesgruppe
Flexible Ambulante Hilfen

AKTUELLES



Krötenzaun 2020

Auch in diesem Jahr, trotz Corona, musste die sichere Straßenüberquerung unserer Jocketaer Erdkröten gewährleistet werden. Und vielleicht gerade wegen Corona war es für manche ein ganz besonderes Erlebnis. Denn wo in anderen Jahren die spätabendlichen und frühmorgendlichen Besuche von den Betreuern abgedeckt wurden, weil alle Kinder und Jugendlichen natürlich in die Schule mussten, konnten sie diesmal an allen Aufgaben teilnehmen. „Teilnehmen“ ist untertrieben. Tim und Josi aus der Heimgruppe 1 nahmen den Betreuern jegliche Verantwortung ab und kümmerten sich fast im Alleingang um den Krötenzaun. Aufgebaut wurde er noch von der gesamten Gruppe 1, die zuverlässige Kontrolle der Eimer übernahmen jedoch bald Josi und Tim. Bei Wind und Wetter schwangen sie sich abends auf ihre Fahrräder und fuhren zum Löschteich, um die Eimer zu kontrollieren. Auch wenn durch das lange Auf und Ab der Temperaturen oft keine oder nicht viele Kröten zu transportieren waren, verloren die beiden nicht die Lust und blieben bei der Sache. Josi eignete es sich sogar an, auch noch frühmorgens extra eher aufzustehen und zum Teich zu fahren. Die Zuverlässigkeit und Begeisterung der Jugendlichen war beeindruckend. Zur Würdigung ihres Einsatzes gab es eigene Krötenretter-Warnwesten sowie eine kleine Belohnung nach Abbau des Krötenzauns, die sie sich redlich verdient haben.

Endlich…

Seit dem 15.05. 2020 dürfen die Kinder und Jugendlichen der stationären Wohngruppen wieder nach Hause beurlaubt werden. Natürlich gibt es strenge Hygienevorschriften, die wir einhalten.

Wir freuen uns sehr für unsere Kinder- Jugendlichen und deren Angehörige.

Neues aus dem Jugendzentrum

Jocketa, 11.05.2020

Kinder und Jugendwohngruppen:
Seit einigen Tagen dürfen 5 Kinder der Einrichtung stundenweise ihre Schule besuchen. Dies wurde freudig angenommen. Für die restlichen Kinder und Jugendlichen wird der Schulbetrieb in den nächsten Tagen und Wochen zumindest teilweise wieder aufgenommen.
Das bedeutet, dass die Mitarbeitenden nach wie vor 24h im Einsatz für die Kinder sind. Dies bringt uns teilweise an Grenzen. Trotzdem ist die Stimmung in den Gruppen gut und die Motivation zum Durchhalten gegeben. Sehr gespannt warten alle auf anstehende Lockerungen. Insbesondere der Besuch der Eltern wird sehr herbei gesehnt. Wir hoffen, dass dies mit der nächsten Verfügung wieder zulässig ist.

Tagesgruppe:
In den letzten Wochen wurden die Eltern der zu Hause befindlichen Kinder über Telefon, schriftlich und mit Hilfe von persönlichen Einzelkontakten in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt.
Alle Elternhäuser nahmen dankbar diese Hilfe an. In ihrer restlichen Arbeitszeit unterstützten die Mitarbeiter ihre Kollegen im stationären Bereich.
Seit heute öffnet wieder eine kleine Gruppe von 5 Kindern unter Beachtung hygienischer Auflagen.
Die restlichen Kinder und deren Eltern werden nach wie vor individuell betreut.

Flexible Ambulante Hilfen:
Seit dem 04.05.2020 dürfen wieder verstärkt Kontakte stattfinden, wenn auch der bisherige Rahmen noch nicht erreicht wird. Es zeigt sich, dass die betreuten Familien froh sind, wieder mehr Intensität in der Betreuung zu erfahren. Insbesondere die Herausforderung an die Eltern, die schulischen Belange ihrer Kinder abzusichern, brachte ein hohes Konfliktpotential mit sich. Viele neue Fälle auf der Warteliste sprechen für den hohen Bedarf.

Soziale Gruppenarbeit:
Die Soziale Gruppenarbeit Oelsnitz startet endlich in dieser Woche mit Auftaktgesprächen.

Nicht zu vergessen sind die fleißigen Unterstützer in der Küche, der Hauswirtschaft, in der Verwaltung und im technischen Bereich. Vorbildlich werden alle Arbeiten mit dem pädagogischem Personal abgestimmt und es wird Hand in Hand zusammengearbeitet.
Auch der Vorstand steht hinter den Kollegen und gibt allen ein sicheres Gefühl in unsicheren Zeiten.

Ich bedanke mich bei allen Beschäftigten, den Kindern, Jugendlichen und dem Vorstand für die Disziplin, die Motivation und den Optimismus. Damit gelingt es uns, trotz Höhen und Tiefen, gemeinsam diese besondere Zeit zu meistern und uns die Freude an so vielen alltäglichen schönen Erlebnissen zu bewahren.

Cornelia Heidrich
Gesamtleitung

Spaß im Alltag – trotz Corona

Auch wenn die aktuelle Situation die Erzieher und Kinder des Jugendzentrums anstrengt, ist sie dennoch eine spannende Erfahrung für alle. Um den Alltag im Kinder- und Jugendheim zu entlasten, arbeiten die Kollegen der Tagesgruppe unterstützend mit. So wird gewährleistet, dass die Heimgruppen gesplittet werden und man noch mehr auf Abstand achten kann. Für die Kinder bieten sich so interessante, neue Spiel- und Lernmöglichkeiten in unseren Räumen.

Felix (Gruppenbetreuer der HPT)