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Mittwoch ist Sporttag

Toben, Rennen und Schwitzen – das beschreibt nur ansatzweise unseren Mittwochnachmittag. Egal ob Turnhalle, Sportplatz oder andere Bewegungsmöglichkeiten – WIR MACHEN SPORT!

Denn ausreichende Bewegung, Körperkoordination oder einfach das laute Toben beim Spielen sind im Alltag sehr wichtig und werden im strukturieren Tagesgruppenablauf berücksichtigt.

Eine besondere Straßenbahnfahrt

Am 20.04.2022 erlebten die betreuten Kinder des Jugendzentrums Jocketa einen ganz besonderen Ferientag. Insgesamt 40 Mädchen und Jungen aus den verschiedenen Bereichen trafen sich mit ihren Betreuern am oberen Bahnhof in Plauen. Dort wurden wir von der Traditionsbahn der Plauener Straßenbahn abgeholt. Von da fuhren wir durch ganz Plauen und wurden von vielen Passanten bestaunt und fotografiert. So eine alte Straßenbahn sieht man schließlich nicht oft. Stolz winkten wir aus den Fenstern. Im Betriebshof besichtigten wir die imposanten Reparaturwerkstätten und sahen viele weitere besondere Bahnen, wie auch die Schneepflüge und die berühmte „Bierelektrische“. Bei der interessanten Führung bekamen wir dann schon ordentlich Hunger und freuten uns bereits auf die nächste Überraschung. McDonalds Franchise-Nehmer, Herr Bahl-Voigt, hatte alle Ausflügler zu einer besonderen Überraschung in sein Restaurant am Crieschwitzer Hang eingeladen .Nach einem Menü nebst leckerem Eis konnte auch der nun einsetzende Regen nichts mehr an diesem Tag verderben. Wir bedanken uns bei allen Spendern, welche uns diesen tollen Ferienausflug ermöglicht haben. Wir werden diesen Tag lange in unserer Erinnerung behalten.

Pipers wichtiger Job

Was macht eigentlich ein Pädagogikbegleithund? Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn seine Aufgaben sind sehr vielfältig: Er kann Spielpartner, Zuhörer, Kuschelpartner oder einfach nur Begleiter und Vertrauter sein. In der Sozialen Gruppenarbeit (SGA) in Oelsnitz gibt es gleich zwei davon und mit ihnen macht sogar ödes Lernen viel mehr Spaß. Pipers Fell zu streicheln, während für die Klassenarbeit gepaukt werden muss, schafft eine entspanntere Atmosphäre, steigert die Motivation und sorgt für eine längere Konzentrationsphase.

RB Leipzig Trip der FAH Oelsnitz

Bis jetzt konnten wir Bundesliga immer nur auf unserer klapprigen PS 3 nachempfinden, wenn wir FIFA gezockt haben. Aber dank eines edlen Spenders durften wir nun ein echtes Spiel genießen und am 20. März steuerten wir Leipzig an. Kurzes Sightseeing am Völkerschlachtdenkmal und dann ab in die Straßenbahn zur Festwiese. In der Bahn schon jede Menge Fans und ausgelassene Stimmung. An der Arena drängte sich alles vorbei an Würstchenbuden und Merchandiseständen zu den Scannern am Haupteingang. Wir werden durchgelassen und biegen nach links in Richtung Sektor C ab, erklimmen die Stufen zum Eingang des Blocks und haben nun den Blick in das Oval des Stadions. Ehrfürchtiges Staunen für einige Minuten, bis wir unsere Plätze einnehmen. Bald wird der Lärm ohrenbetäubend, aus dem RB Fanblock erklingen Sprechchöre und Trommelwirbel. Dann der Anpfiff und auf einmal steigt schwarz/weiß/roter Rauch aus dem Eintracht Frankfurt Fanblock auf. Der Nebel ist dicht und zieht auf’s Spielfeld. Die Partie wird unterbrochen. Ein tosender Lärm aus Pfiffen und Buhrufen erfüllt das Stadion, bevor das Spiel kurz darauf weitergeht, diesmal ohne weitere Unterbrechungen. Leider bleibt es am Ende ein 0:0, aber die Atmosphäre war unvergleichbar. Die Rückfahrt in der Bahn wird noch einmal von Sprechchören und Fangesängen begleitet, bevor wir zu unserem Parkplatz gelangen und schließlich spätabends zurück im Vogtland sind. Ein großartiger Tag geht zu Ende und wir hoffen, wir können eines Tages wiederkommen.

„Cheese was never an option” X-men Second Class – Jocketa

Auf Wunsch einiger soll nun, nach fast 2 Jahren, doch das filmische Kunstwerk von fünf Jugendlichen der Verselbständigungsgruppe zum Besten gegeben werden. Entstanden ist es im ersten Corona-Sommer 2020 als Geschenk für den deutsch- irischen Schauspieler Michael Fassbender, der uns im Herbst zuvor so freundlich empfangen und uns auch später im Lock-down mit netten Grüßen aufgemuntert hatte.

Für die, die mit der Mutantensaga weniger vertraut sind: Die „X-men“, eine Gruppe von Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, werden angeführt vom Telepathen Charles Xavier und seinem Freund und späteren Rivalen Erik „Magneto“ Lehnsherr (dessen Rolle Michael Fassbender spielte). Angelehnt an den Trailer zum Original „X-men: First Class“, entstand die Jocketaer Version, selbstverständlich gewollt eine Spur dilettantischer und daher eben nur „Second Class“. Trotzdem wurde alles gegeben, um dem Original so gerecht wie möglich zu werden – von der Kostümierung über die Requisiten (das unvermeidliche Schachbrett) bis hin zu verkorksten Zitaten war alles durchdacht. So wird z.B. aus Eriks düsterer Kampfansage „Peace was never an option“ ein mürrischer Blick auf’s Menü vom Pizzalieferservice („Cheese was never an option.“)

Die Jugendlichen verkörpern neben den ewig kabbelnden Mutanten Erik und Charles den begabten Wissenschaftler Hank, der die Gedankenlesemaschine „Cerebro“ erfand (und gerade vom Techtelmechtel mit Co-Mutantin Raven zu kommen scheint), den Bösewicht Shaw, und Quicksilver, der sich mit nicht nachvollziehbarer Geschwindigkeit bewegt und sich leider im Film geirrt hat (denn er kommt erst zwei Filme später dran). Auch Michael selbst durfte natürlich nicht fehlen und wurde prompt mit eingebaut.

Das Planen, Filmen und Schneiden war ein Riesenspaß, eine wunderbare Ablenkung zu Pandemiezeiten und die Jungs können zu Recht immer noch stolz auf ihr Werk sein.

„Was ist denn der Pulverturm?“

Das war Florians erste skeptische Frage, als ihm sein Einzelbetreuer den Plan für die heutige Aktivität verriet. Dieser Turm wurde 1841 mit über 20.000 roten Backsteinen zur Einlagerung von Schießpulver am nördlichen Stadtrand von Greiz erbaut. Am Turm angekommen erfuhren wir, dass der Turm bereits 1866 diese Funktion verloren hatte, aber durch mehrere Restaurationen bis heute erhalten werden konnte.

Die Freizeitaktivierung und die Steigerung des Selbstwertgefühls sind zwei Ziele, die für Florian mit dem Jugendamt vereinbart wurden.  Aus diesem Grund entschied sich der Betreuer an diesem Tag für die Wanderung zum Pulverturm, welche mit viel Spaß, Schweiß und vielen neuen Eindrücken außerhalb der gewohnten vier Wände verbunden sein sollte.  Der Weg durch den Wald und über Felder bot uns so manche Überraschung und war „viel interessanter als gedacht“, „Der Ausblick vom Pulverturm allein, war die Anstrengung wert“ resümierte Florian am Ende des Tages. Neben der körperlichen Anstrengung überwand Florian auf dem Turm noch seine Höhenangst und war stolz auf das an diesem Tag geleistete.

Familientag in der Tagesgruppe

Trotz des eisigen Windes trafen sich Kinder, Eltern und Erzieher der Tagesgruppe am vergangenen Samstag zum traditionellen Familientag. Auf dem Plan stand eine Wanderung um den Kuhberg bei Netzschkau, ein kleines Picknick und das Besteigen des Bismarck-Turmes. Ein schöner Ausflug, bei dem der Spaß für Groß und Klein nicht zu kurz kam.

Was macht eigentlich eine SIB?

Gefahren erkennen, Kollegen sensibilisieren und Sicherheit im Unternehmen unterstützen. Das sind unter anderem Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten (SIB). Im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung der Berrufsgenossenschaft BGW werden Mitarbeiter des Jugend-Werk Pöhl e.V. zum Sicherheitsbeauftragen ausgebildet.

Auf geht’s zum shoppen

Einzelzeiten sind für die Kinder und Jugendlichen in Jocketa sehr wertvolle Zeiten, die in vollen Zügen genossen werden.
Da kann man auch schonmal das Bekleidungsgeld, welches vom Jugendamt zur Verfügung gestellt wird, auf den Kopf hauen, um notwendige Kleidung/Schuhe zu kaufen.
Während diesen Zeiten kommen schöne Gespräche zwischen Kind/Jugendlichen und Erziehern zustande und erweitert das Vertrauensverhältnis zwischen beide.

Laura Bechmann, Gruppenerzieherin, Kinder- und Jugendheim Jocketa

Letzte Ferientage der FAH Plauen

DieEinzelbetreuer der FAH Plauen ließen gemeinsam mit vier Kindern und Jugendlichen in einer dreitätigen Winterfreizeit im Rittergut Schilbach die Ferien ausklingen.

Alles begann mit dem Besuch im Erlebnisbad im IFA Ferienpark in Schöneck. Gemeinsames Rutschen und Plantschen im Wellenbecken hat sowohl den Kindern, als auch den Betreuern große Freude bereitet.

Da der erhoffte Schnee ausblieb, wurde das Wandern nach Schöneck mit anschließendem Rodeln abgesagt. Stattdessen fand am zweiten Tag eine Wanderung zum „Hohen Stein“, einem allein-stehenden Felsen bei Bärenloh, einem Ortsteil von Bad Elster, statt. Naturnahe und erlebnis-pädagogische Herausforderungen, beispielsweise ein Winterbingo, standen dabei im Vordergrund.  Über Stock und Stein, egal ob Berg auf oder Berg ab, nach 9 km haben es alle Kinder zurück zum Startpunkt geschafft. Das gemeinsame Kochen am Abend mit den Kindern war ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Freizeit und so wurden selbstgemachte Gemüseburger hergestellt. Eine Nachtwanderung am Abend durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am Freitagvormittag wurde am Lagerfeuer gemeinsam Stockbrot gegessen. Zum Abschluss der Ferienfreizeit waren wir gemeinsam in Jößnitz zum Geocaching. Bei dieser GPS-Schnitzeljagd konnten alle Geocaches gefunden werden und die Kinder konnten sich in die Logbücher eintragen.

Auch ohne Schnee war die Winterfreizeit ein voller Erfolg!

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